Mittwoch, 25. April 2007

Mal Westberlin...

Wenn ich nicht selbst in Berlin zugegen bin, kommt Berlin zu mir. In welcher Form? Paul Würdig, Robert Edward Davis, Muhamed Ayad, Alpa Gun und so weiter. Genau... Sido und Konsorten gaben sich im Süder die Ehre. Spätestens jetzt sollte sich der geübte Leser in Foxxy-Love-Manier fragen "Wie bitte was?" Dennoch sehe ich keinen Grund, mir jetzt irgendwelche Rechtfertigungen aus den Fingern zu saugen. Ich wollte Spaß, ich wollte Dummlapp, ich wollte Berlin. Und all das bekam ich Arschfick-mäßig präsentiert. Auf nahezu 3 Stunden verteilt und für wenig Geld vor meiner Haustür. Ich war aggro. Ich war crunk.
Aber keine Sorge: Am Samstag gehts zur Genesung in den Cube, wo die Fraktion42 zelebrieren wird.

bommel

Mittwoch, 21. März 2007

Das erste Licht des Tages

Halb sieben, Berlin-Lichtenberg. Bei MTV läuft Seeeds 'Aufstehen'.
Die Sonne verliert gegen ein Lächeln. Ein herrlicher Start! :)

bommel

Montag, 19. März 2007

Diagnose

Mein Blog ist krank. Was er hat? Keine Ahnung! Aber irgendetwas fehlt ihm. Vermutlich fühlt es sich allein gelassen, ausgeschlossen, unbeachtet, ins Abseits gestellt, in eine Sackgasse geschickt, ohne Fallschirm aus dem Flugzeug geworfen. Es steht da wie ein Cash ohne Gitarre und scheint so viel wert zu sein wie ein Elfmeter ohne Ball. Ich wüsste nicht, was ich an seiner stelle machen würde. Gibt es da überhaupt einen Ausweg? Eine rettende Hand? Eine offene Tür? Hm. Ich schätze mal, dass ein Block, welches es nicht mal hinbekommt, den entsprechenden Autor einzelner Posts anzuzeigen, auch keine offene Tür als solche erkennen würde.
In der nächsten Episode lernen wir dann, wie man Metaphern richtig einsetzt.
Prost & bis bald!

euer bommel :)

Freitag, 16. Februar 2007

projekt fx

wir fuhren zunächst zu toom, um uns in guter erinnerung an ein sommerliches zeltgelage zusammen mit kersch auf den abend einzustimmen. 2 nasen, 2 flaschen, das passt und die rollen sind klar verteilt. der inhalt der erworbenen glasmantelgeschosse wurde sich dann ohne viel aufhebens in den kopf gestellt. parallel gab man sich mario, yoshi und der bitch hin. der körper fühlte sich dann schnell schal an, was durch einen sprint quer durchs gleisbett wieder relativiert wurde. in der tram wartete dann ein flasche stroh-cola als belohnung, die bis zu pfortenöffnung der heiligen fx-hallen gemeinschaftlicht mit luft gefüllt wurde.

eintritt: 3 euro. garderobe: 50 cent. doppelter vodka-e: 2 euro. chemnitz ist ein dorf: unbezahlbar! oder anders: leute kennen, die leute kennen, die sande kennen, der leute kennt, die leute kennen, die mich kennen. dieses meer an verwirrenden relationen versteckte sich jahrelang im untergrund und wird sich seiner eigentlichen tsunamischen kraft erst durch den katalysator fx bewusst. die welle brach über uns zusammen und spühlte uns tief in ein land vieler lustiger geschichten, deren abarbeitung sich auch für die zukunft noch abendfüllend gestalten dürfte. weitere details kennt nur gevatter alkohol.

zu späterer stunde wurde ich dann gegangen, da es mir angeblich nicht gut ging. ich zeigte mich kooperativ gegenüber den körperschränken made in russia, was mir die möglichkeit einer wiederholung des projekts offenhält.

in seiner gesamtheit war der abend sehr gelungen und scheint nur schwer zu toppen. aber noch ist ja nicht aller tage abend.

ps: entschuldigung fine! :)

So sieht`s aus.

Hier ein erster Fleck auf das bisher weiße Sprachgewand dieses Blogs. Zunächst einmal vielen Dank an dich, du bist derjenige, der weiß, wer gemeint ist. Mir diese Plattform hier zu ermöglichen ist vor allem ein Traum für alle, die jetzt Ruhe vor mir haben, alle diejenigen, die ich mit meinen Gedanken fern von jeglicher Realität belästigen musste. Ein Hinweis für euch: Besucht dieses Blog nicht allzu oft, euer Leid wird dadurch nicht besser werden.

Turbulenz - das Stichwort für die nächsten Wochen. Dies soll nicht heißen, das es hier jetzt jeden Tag rund gehen wird, leide ich doch wie mein Blog-Kumpane an einer Art allumfassenden Faulheit, die sich vor allem auf Regelmäßigkeit niederschlägt. Nein, hier geht es eher um Geschehnisse, die meine Augen und Ohren die nächste Zeit wahrnehmen werden, welche ich anschließend mit mehr oder weniger Elan kommentiere - Kommentator, das wollte ich immer werden, allerdings keiner im herkömmlichen Sinne. Wie das zu verstehen ist, nun, das wird man sehen.

Im Moment fühle ich mich wie frisch geschlüpft, ein Blog-Baby sozusagen und ich spüre förmlich die Schleimfäden und Eierschalen, die ich noch hinter mir herschleife. Wünscht mir frohes Gelingen, diese baldigst loszuwerden.

Einer kleiner Nachtrag zum Mittwoch:

Kersch beeinflusst das Bewusstsein! Lasst die Finger davon! Ich will da mal kein Beispiel nennen :D