Montag, 29. Mai 2006

omfg

Es hätte ein so wundervoller Tag werden können. Dr. Hofmann, was mein Übungsleiter für Konstruktionslehre ist, hat sich heute unbewusst als schwul "geoutet" (wobei der Hang zur Homosexualität ja schon fast wieder "in" ist). Dazu kommt, dass ich mich und mein Fahrrad bis hinauf zum Pranger vor der Augustusburg geschraubt habe. Und es ist mir gelungen, den Chat mit mehreren Usern per ICQ endlich salonfähig zu machen. Ja, das ist ein Sieg bei den IRC-geschädigten Usern meiner Liste. ;) Aber was mich eigentlich beschäftigt: Ich mag das neue Album von Sandy. Richtig! Sandy Mölling, der Ex-No-Angel. Die mit den großen Ohren.
Ich hoffe, ich habe mich bald sattgehört. Ansonsten werde ich mich wohl auf einem Übungsplatz des Heeres unbemerkt erschießen lassen müssen.

Mittwoch, 24. Mai 2006

I just don't know what to do...

Morgen ist ein Feiertag. Himmelfahrt oder so was. Ach nee, Männertag! Zumindest hat man morgen frei und ist nicht gezwungen, schon 8 Uhr aufzustehen. Das stellt den Bommel vor ein Problem. Was tun heute abend? Schließlich muss man ja etwas machen. Alles Andere wäre uncool und so. (ich Opfer) Whatever...im Grunde stellt die Situation ja kein Probelm dar. Mittwoch. FX. Straßenbahn. Drinks for 99 Cent. Passt! Aber dank den Flyern unterm Scheibenwischer weiß ich, dass heute noch Bergfest in der Mensa und Terminal 3-Festival auf der to-go-list stehen. Bergfest bedeutet: Freibier, Grillen, "Red Hot Chili Peppers" und viele Leute, die es nötig haben. Terminal 3-Festival bedeutet: "5 Kneipen - 1 Abend - 5 Bands". Scheiße...und nun? Meine Probleme möcht' ich haben...

Freitag, 19. Mai 2006

Der Freitag

Woran erkennt man (m)einen Freitag?

1. Die Gespräche während der Vorlesung beschränken sich auf:

  • (Reihe 1 bis 10) Lernvorhaben für's Wochenende, Hefter als PDF verschicken, Brillenputztücher
  • (Reihe 11 bis 20) Familienausflüge, Familienbesuche, Familienblabla, Unterhaltszahlungen
  • (Reihe 21 bis Wolke 7) Freitagabend, Samstagabend, Sonntagabend, Schlafsäcke, Tequila und was das Herz sonst noch so begehrt.

2. Resteessen in der Mensa (natürlich nur ein Gerücht)

3. Sportstudenten der TU haben bereits seit 2 Tagen Wochenende.

4. Leute verlassen Chemnitz, Leute kehren zurück. Einige bleiben hier und ganz andere da, wo der Pfeffer wächst.

5. Die VDI-Nachrichten liegen auf dem Tisch und der Kasten Volvic ist leer.

6. Man hat das Gefühl, bis zum Montag irgendetwas vergessen zu haben.

7. Ich stehe früher oder später im FX.


Schönes Wochenende!

Samstag, 13. Mai 2006

Nettos "Garnelen"

Mir wurde vor nicht allzu langer Zeit von leckeren Riesengarnelen erzählt, die man bei Netto erwerben kann. Eingelegt in einer würzigen Soße könnten sie ein echter Gaumenschmaus sein. Und sowieso sind angebratene Garnelen geschmackstechnisch nicht zu verachten. Mein Weg führt mich also zu Netto. Netto gehört EDEKA....als EDEKA-Fan wurden also keine Bedenken wach. Zielstrebig wie eh und je fand ich einen dieser Becher. Sie sahen wirklich lecker, diese bereits geschälten Garnelen. Ernsthaft! Auf dem Weg zur Kasse machte sich dann der Gedanke breit, doch mal einen Blick auf das Etikett zu werfen. Am Zeitungsregal tat ich das dann auch. So ein Etikett ist schließlich aufschlussreicher als jeder Blick in die BILD. Aber was ich da las, ist nichts für den hungrigen Endverbraucher. Das waren gar keine Garnelen. Das waren Garnele-Imitate! Okay, das mag an sich nicht weiter tragisch klingen. Aber woraus macht man solche Imitate? Hm? Richtig! Aus Fischmuskeleiweiß, was dann in entsprechende Formen gedrückt wird. Nennt mich verwöhnt oder sonstwas, was vermutlich auch zutreffen würde, aber so geht das nicht! Das kommt mir nicht auf die Zunge. Natürlich konnte ich meiner Quelle diese Information bezüglich der Ingredients nicht vorenthalten. Seitdem schweigt sie sich aus... Also: Augen auf beim Garnelenkauf!

(Ich werde demnächst versuchen, den Sachverhalt zu visualisieren.)

Das glaubt mir zu Hause keiner...

Ich glaub's ja selbst kaum: Ich habe ein Weblog. Was daran als so unglaublich gewertet werden kann? Schon allein die Tatsache, das bereits in diesem Augenblick - man bemerke ausdrücklichst, dass dies mein erster Post werden soll - irgendwo die Frage keimt, ob ich Zeit haben werde, mich um das hier zu kümmern. Ein Blog verhält sich schließlich wie ein kleines Kind, um das man sich auch kümmern sollte. Man setzt es zum Beispiel in den Sand und gibt ihm eine Schaufel oder eine Sandform, hin und wieder mal einen Bagger. Denn was ist schon ein Kind ohne Schaufel? Und ehe man sich versieht hat es sich beim Versuch, in den Tiefen verquerer Ansichten auf etwas Festes zu stoßen, selbst verbuddelt, es ist untergegangen. Kurz: Man hat versagt. Man ist gescheitert. Das Kind ist tot.

Viel Glück, Bommel!