Das glaubt mir zu Hause keiner...
Ich glaub's ja selbst kaum: Ich habe ein Weblog. Was daran als so unglaublich gewertet werden kann? Schon allein die Tatsache, das bereits in diesem Augenblick - man bemerke ausdrücklichst, dass dies mein erster Post werden soll - irgendwo die Frage keimt, ob ich Zeit haben werde, mich um das hier zu kümmern. Ein Blog verhält sich schließlich wie ein kleines Kind, um das man sich auch kümmern sollte. Man setzt es zum Beispiel in den Sand und gibt ihm eine Schaufel oder eine Sandform, hin und wieder mal einen Bagger. Denn was ist schon ein Kind ohne Schaufel? Und ehe man sich versieht hat es sich beim Versuch, in den Tiefen verquerer Ansichten auf etwas Festes zu stoßen, selbst verbuddelt, es ist untergegangen. Kurz: Man hat versagt. Man ist gescheitert. Das Kind ist tot.
Viel Glück, Bommel!
2 Kommentare:
Du könntest ein bisschen weniger deiner kostbaren Zeit in einer hier nicht näher beschriebenen Internetcommunity verbringen. Dann bliebe mehr für sinnvolle Projekte wie diese hier. ;)
Ansonsten hast du freilich recht: Kinder ohne Schaufel sterben genauso wie Blogs ohne Posts und Nisis ohne Macke.
Übrigens: Willkommen!
na da will ich ja hoffen, dass das blogkind nicht versandet... ist nämlich sehr amüsant wie du schreibst
Kommentar veröffentlichen